Kognitive und nicht-kognitive Merkmale der Schülerpersönlichkeit in ihrem Einfluss auf die Schulleistung kaufmännischer Auszubildender
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Abstract
Die durchgeführten Regressionsanalysen dienen zur Erklärung von Schulleistungsunterschieden von (kaufmännischen) Auszubildenden in der Teilzeitberufsschule, insbesondere beeinflusst durch nicht- kognitive Faktoren. Ausgehend von Überlegungen im Kontext der "Selbstbestimmungstheorie der Motivation" und der "Pädagogischen Interessentheorie" werden in der Studie neben kognitiven Einflussfaktoren gleichzeitig selbstbestimmte motivationsrelevante Einflussfaktoren, ergänzt durch schulische und familiale Variablen, erhoben und analysiert. Die Ergebnisse zeigen insgesamt, dass die teilweise sehr hohen Varianzanteile der Berufsschulnoten im wesentlichen nicht auf motivationale und interessenbezogene Faktoren der Auszubildenden zurückzuführen sind. Vielmehr spielen die Art des allgemeinen Schulabschlusses, das "bereichsspezifische Selbstkonzept" sowie die Überforderung im Berufsschulunterricht die entscheidende Rolle. (BIBB2)