Ethnic German migration since 1989 : results and perspectives¶A

bibb.id84546
bibb.publisherplaceBonn
dc.contributor.authorZimmermann, Klaus F. [Verfasser]
dc.contributor.editorForschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit [Herausgebendes Organ]
dc.contributor.otherForschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit
dc.date.accessioned2018-12-17T10:40:44Z
dc.date.available2018-12-17T10:40:44Z
dc.date.issued1999
dc.description.abstractDie Bundesrepublik Deutschland ist innerhalb Europas das Land mit der weitaus meisten Zuwanderung. Dennoch verzichtet sie bislang weitgehend auf eine systematische Steuerung der Immigration. Eine gesonderte Rolle spielt die historisch bedingte und verfassungsrechtlich begründete Zuwanderung deutschstämmiger Spätaussiedler aus Osteuropa, die durch Auswahlkriterien (Sprachtest), eine de facto-Quotierung und eine zunächst eingeschränkte räumliche Freizügigkeit in Deutschland gekennzeichnet ist. Obwohl der ökonomische Effekt der Zuwanderung von Ausländern und Aussiedlern insgesamt positiv zu bewerten ist, zeichnen sich seit der allgemeinen Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage in Deutschland Probleme ab. Aussiedler haben ähnliche soziale und ökonomische Integrationsschwierigkeiten wie Ausländer. Junge Aussiedler, die keine kulturelle und sprachliche Beziehung mehr zu Deutschland haben, sind in der Überzahl. Sprachdefizite und das Fehlen einer qualifizierten Ausbildung beschränken ihre Arbeitsmarktperspektiven häufig auf einfache Dienstleistungen oder körperliche Arbeit; die Arbeitslosigkeit der erwerbsfähigen Spätaussiedler ist in den letzten Jahren gestiegen. Deutschland - so das Fazit dieser Analyse - braucht eine gezielte Zuwanderungspolitik, um die Transparenz und Kalkulierbarkeit des Immigrationsverfahrens zu gewährleisten und damit auch die soziale Akzeptanz von Aussiedlern und Ausländern in der deutschen Gesellschaft zu erhöhen. Ein deutsches Zuwanderungsgesetz könnte auf Strukturen aufbauen, die im Ansatz bereits für die Einreise von Aussiedlern vorhanden sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
dc.format.extent34 S.
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/696512
dc.language.isoen
dc.relation.ispartofDiscussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit ; 50
dc.subject.classificationP 1.5 Migranten
dc.subject.classificationG 1.2 Arbeitsmarkt
dc.subject.classificationG 1.3.3.4 Wiedereingliederung
dc.subject.classificationG 1.2.3.1 Potenziale
dc.subject.classificationS 1.3 Berufliche Erstausbildung
dc.subject.otherAussiedler
dc.subject.otherArbeitsmarktchance
dc.subject.otherBerufliche Integration
dc.subject.otherSprachkenntnisse
dc.subject.otherAusbildung
dc.subject.otherQuantitative Angaben
dc.subject.other1950-1998
dc.titleEthnic German migration since 1989 : results and perspectives¶A
dc.typeBuch

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