Bildung, Bildungsfinanzierung und Einkommensverteilung II : 2

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Duncker und Humblot

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Berlin

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Abstract

Mit dem Band wird der zweite Teil einer Untersuchung vorgelegt, die im Bildungsökonomischen Ausschuss in den vergangenen Jahren zum Themenkomplex "Bildung, Bildungsfinanzierung und Einkommensverteilung" diskutiert wurde. Während es auf der Jahrestagung 1991 in Passau (Band 222/1) in erster Linie um theoretische und empirische Grundlegungen ging, stehen in den drei Beiträgen der Jahrestagung 1992 in Nürnberg die Anwendungen theoretischer Überlegungen auf der Grundlage empirischer Befunde im Mittelpunkt. Im Beitrag von BELLMANN/REINBERG/TESSARING "Bildungsexpansion, Qualifikationsstruktur und Einkommensverteilung - eine Analyse mit Daten des Mikrozensus und der Beschäftigtenstatistik" wird der Einfluss bildungsbedingter Einkommensunterschiede untersucht. Die Autoren ziehen aus den ausgewerteten statistischen Materialien die Erkenntnis, dass trotz einer Bildungsexpansion und einer damit einhergehenden bildungsmässigen Höherqualifizierung des Arbeitskräftereservoirs die relativen Einkommensabstände seit den 60er Jahren sich wenig verändert haben. In den Beiträgen von GRÜSKE "Verteilungseffekte der öffentlichen Hochschulfinanzierung in der Bundesrepublik Deutschland - personale Inzidenz im Querschnitt und Längsschnitt" und von TIMMERMANN "Studiengebühren und personelle Einkommensverteilung" stehen die bildungsökonomischen Zusammenhänge zwischen Finanzierungsproblemen des Hochschulwesens und der Einkommensverteilung im Mittelpunkt. Trotz unterschiedlicher Ansätze überraschen die übereinstimmenden Empfehlungen an die Bildungspolitiker. Nach Auffassung der Autoren sind verteilungspolitische Gründe für die Beibehaltung der bisherigen öffentlichen Finanzierung oder gegen die Einführung von privat finanzierten Studiengebühren nicht sonderlich ernst zu nehmen, wenn nicht sogar vieles für eine verteilungspolitisch begründete Änderung der Finanzierung spricht. (BIBB2)

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