Perspektiven kaufmännisch-verwaltender Berufsbildung
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116850
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Dietz
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Bonn
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Abstract
In dieser Studie des Forschungsinstituts der Friedrich-Ebert- Stiftung werden zum ersten Male die Beschäftigungs- und die Berufsbildungssituation in kaufmännisch-verwaltenden Berufen in verschiedenen Wirtschaftszweigen einander gegenübergestellt. Ausgehend von Ansprüchen und Erwartungen der Beschäftigten und Auszubildenden werden Weichenstellungen und Entwicklungsmöglichkeiten beruflicher Bildung im Zusammenhang mit der Gestaltung von Arbeit und Technikeinsatz skizziert. Besondere ktualität hat das Buch aufgrund der Neuordnung der Büroberufe. "Die Studie stellt die kaufmännische-verwaltende Beschäftigungs- und Berufsbildungssituation in verschiedenen Wirtschaftszweigen gegenüber. Hierzu werden Ergebnisse von Fallstudien aus Industrieverwaltungen, Bank- und Versicherungsgewerbe, Gross- und Einzelhandel sowie Kommunalverwaltung vorgestellt. Die Studie bleibt aber nicht bei Bestandsaufnahme und Analyse stehen, sondern ausgehend von Ansprüchen und Erwartungen von Beschäftigten und Auszubildenden werden Weichenstellungen und Entwicklungsmöglichkeiten beruflicher Bildung im Zusammenhang mit der Gestaltung von Arbeit und Technikeinsatz skizziert. Kernthese ist die radikale Infragestellung der Gleichsetzung von kaufmännisch-verwaltender Arbeit mit Informationsbe- und -verarbeitungsprozessen: Beschränkt sich die Arbeit zunehmend auf die Bedienung von Computertechnik? Oder müssen Inhalte und Ziele der Arbeit stärker in den Vordergrund rücken? Es werden vorhandene Konzepte beruflicher Grundbildung und Ansätze zur Reform der Ausbildungsgänge des kaufmännisch- verwaltenden Berufsfeldes weiterentwickelt." (Autorenreferat)