Ausbildungsreport 2022 : Studie : Schwerpunkt: Berufsorientierung
item.page.bibb.id
780612
Loading...
Date
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
item.page.bibb.publisherplace
Berlin
item.page.bibb.participation
item.page.bibb.citedinbibb
item.page.bibb.researchfocus
item.page.bibb.reviewof
item.page.bibb.citationdr
Abstract
Die DGB-Jugend hat im Rahmen ihrer Berufsschultour bundesweit 13.347 Auszubildende aus den 25 meistfrequentierten Ausbildungsberufen im dualen System befragt und auf dieser Datenbasis eine Bewertung der Ausbildungssituation vorgenommen. Die Studie entstand in Zusammenarbeit mit dem Institut für sozialpädagogische Forschung (ism) in Mainz. Demnach mache fast jeder dritte Azubi Überstunden, viele müssen Aufgaben erledigen, die nichts mit der Ausbildung zu tun haben und die Betreuung durch die Ausbilder sei oft mangelhaft. Von den Befragten jungen Menschen, die im Betrieb übernommen würden, erhielten fast ein Drittel nur eine befristete Stelle. Angesichts der Lage auf dem Ausbildungsmarkt fordert der DGB eine gesetzlich garantierte Ausbildungsgarantie, die durch eine Umlagefinanzierung aller Unternehmen finanziert werden soll. „Schwerpunkt des diesjährigen Ausbildungsreports ist die Berufsorientierung. Die schulische Berufsorientierung schnitt in der Befragung schlecht ab: Fast drei Viertel bzw. 72,2 Prozent der Befragten gaben an, dass ihnen an der Schule kaum bei der Berufswahl geholfen wurde. Überdies haben nicht einmal 29 Prozent der Befragten die Berufsberatung der Agentur für Arbeit genutzt. Von ihnen gaben außerdem 40,5 Prozent an, dass sie ihnen „weniger“ oder „gar nicht“ geholfen hat. „Die Jugendberufsagenturen müssen mit ihrer Arbeit sichtbarer und noch enger als bisher mit den Schulen zusammenarbeiten, sagt dazu Kristof Becker. Zudem müsse die schulische Berufsorientierung in allen Schulformen gestärkt werden.“ (Textauszug; BIBB-Doku)