Betriebliche Bildungs- und Wettbewerbsstrategien im deutsch-britischen Vergleich : ein Beitrag der Personalökonomie zur internationalen Betriebswirtschaftslehre
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5850
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Hampp
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München
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Abstract
Die Arbeit zielt auf den optimalen Bestand von Fachkräften in der Produktion von Unternehmen der Metall-, Elektro- und Textilindustrie sowie des Bankensektors. Sie stellt Bedingungen und Ergebnisse der Qualifikationsdeckung für deutsche und britische Unternehmen dar, zieht aber zur Kontrolle auch französische und luxemburgische Unternehmen heran. Mit Hilfe einer betriebswirtschaftlichen Analyse, die sich das theoretische Instrumentarium der Institutionenökonomie zunutze macht und empirische Vergleiche auf der Basis eines internationalen Betriebsdatensatzes (QUIPPE) anstellt, werden individuelle Unternehmensstrategien herausgearbeitet und begründet. Der optimale Fachkräftebestand hängt zum einen von den Produktionsstrategien ab. Ausserdem sind "Qualifikationsreserven" vorzuhalten, wo auf rasch wechselnde Kundenwünsche reagiert werden muss. Ein bemerkenswertes Ergebnis dieser betriebswirtschaftlichen Studie besteht darin, "dass sowohl die produktionstechnische Unterscheidung als auch die Trennung nach den Arbeitsmarktbedingungen keinesfalls entlang der Ländergrenzen, der Branchen oder Betriebsgrössen verläuft". Es gibt keine systematischen Länderunterschiede nach den faktischen Qualifikationen der mittleren Fachkräfte, jedoch unterscheiden sich die Wege, auf denen die Qualifikationspotentiale bereitgestellt werden. (BIBB2)