Qualifikationsbedarfsermittlung als Aushandlungsprozess
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München
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Abstract
Der Verfasser analysiert das Problem der Qualifikationsbedarfsermittlung als sozialen Aushandlungsprozess. Er will zeigen, dass eine Erweiterung der klassischen Formen und Methoden der Qualifikationsbedarfsermittlung in Richtung "Aushandlungsprozess" die Chance bietet, im Bereich der Weiterbildung mehr zu leisten als lediglich die Anpassung von Qualifikationen an veränderte Arbeitsaufgaben. Vor dem Hintergrund vorhandener Methoden der Qualifikationsbedarfsanalyse sieht er nicht nur die Notwendigkeit einer Öffnung für Formen und Methoden, die grundsätzlich interaktiv sein sollten, sondern auch für die Einbeziehung eines breiteren Spektrums von Interessendimensionen. Dazu gehören neben den unterschiedlichen Interessenlagen im Betrieb auch regionalpolitische, beschäftigungs- und arbeitsmarktpolitische sowie institutionelle Dimensionen. (BIBB2)