Zur Zertifizierung informeller Kompetenzen
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Abstract
Wie lassen sich informelle Kompetenzen zertifizieren? Diese Frage stellt sich angesichts selbstgesteuerter und lebenslang erforderlicher Lernprozesse. Trotz Vorbildern im Ausland scheint es in Deutschland keine vorgezeichneten Wege zu geben. Der Beitrag beleuchtet am Beispiel des DIE-Projektes TAK (Transparenz und Akzeptanz berufsrelevanter Kompetenzen - Instrumentarien und Umsetzungsstrategien) entsprechende europäische Tendenzen im Bereich der beruflichen Bildung. Untersucht werden das britische und das finnische Modell der Zertifizierung. In einem zweiten Schritt werden bundesdeutsche Expertenmeinungen eingeholt (Prof. Dr. John Erpenbeck und Prof. Dr. Günther Dohmen), die als Zertifizierungspraxis ein kombiniertes Verfahren von Portfolio (persönliche Dokumentation der eigenen Kompetenzen) und "Performance- Prüfungen" (simulierte Anforderungssituation) vorschlagen. (BIBB2)