Wissenserwerb aus konstruktivistischer Sicht
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Abstract
In der Diskussion über die Wissensgesellschaft wird vor allem über den Wissenstransfer, d.h. eine Optimierung der Vermittlung von Expertenwissen an Berufstätige nachgedacht. Aus konstruktivistischer Sicht werden didaktisch-methodische Überlegungen zum Wissenserwerb abgeleitet. Zu lernen ist demnach vor allem der kompetente Umgang mit dem Wissen, aber auch ein verantwortlicher Umgang mit dem wachsenden Nichtwissen. Zu lernen ist, wann Detailwissen und wann Orientierungswissen notwendig ist. Zu lernen sind Ambiguitätstoleranz und "Urteilsvorsicht", aber auch ein Handeln trotz Unsicherheit. (BIBB2)