Durch praxisferne Bildung und Ausbildung werden junge Menschen zu Verlierern am Arbeitsmarkt
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Stuttgart
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Abstract
Aus Sicht der 46 Mitgliedsverbände der Landesvereinigung Baden- Württembergischer Arbeitgeberverbände gestalten sich die Einstiegschancen junger Menschen in eine berufliche Ausbildung eher positiv. Im Hinblick auf das duale Ausbildungssystem stellt sich dabei allerdings immer dringlicher die Frage nach dem Verhältnis von Angebot und Nachfrage in quantitativer, wie auch zunehmend in qualitativer Hinsicht. Der Beitrag untersucht, warum sich nicht genügend junge Menschen für eine Ausbildung im gewerblich/ technischen Bereich und in den modernen Facharbeiterberufen interessieren und stattdessen in die Büroberufe drängen, obwohl die beruflichen Perspektiven in der Produktion nach den vielfach gelungenen Veränderungsprozessen in den Betrieben durchaus erfolgversprechend sind. In diesem Zusammenhang wird auch der Frage nachgegangen, warum zwischen 12 und 20 Prozent eines Altersjahrgangs die Schule, insbesondere die Hauptschule, verlassen ohne ausreichende Befähigung, eine Berufsausbildung aufzunehmen und damit ohne zusätzliche Qualifizierung nicht in eine Ausbildung zu vermitteln sind. (BIBB2)