Empfehlungen zur Differenzierung der Hochschulen
item.page.bibb.id
147040
Loading...
Date
Authors
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
item.page.bibb.publisherplace
Lübeck
item.page.bibb.participation
item.page.bibb.citedinbibb
item.page.bibb.researchfocus
item.page.bibb.reviewof
item.page.bibb.citationdr
Abstract
In den vorliegenden "Empfehlungen zur Differenzierung der Hochschulen", die am 12. November 2010 in Lübeck verabschiedet wurden, betont der Wissenschaftsrat die Notwendigkeit einer funktionalen Differenzierung der deutschen Hochschullandschaft in mehreren Dimensionen. Damit wird das Ziel verfolgt, die Leistungsfähigkeit des Hochschulsystems insgesamt zu erhöhen, um die individuellen und gesellschaftlichen Anforderungen an Forschung, Lehre und Studium zu bewältigen. Regionale und demografische Voraussetzungen erweisen sich stärker denn je als Herausforderungen, die durch die Hochschulen individuell gestaltet werden müssen: Sie müssen ihre institutionellen Strategien an diese Voraussetzungen anpassen, indem sie sich gegebenenfalls stärker international ausrichten, Kooperationen mit regionalen Partnern (Unternehmen, Forschungseinrichtungen) befördern und Studienangebote machen, die dem Profil der Studierenden entsprechen, die sie tatsächlich rekrutieren. Dies schließt die Entwicklung neuer Hochschultypen ebenso ein wie die Binnendifferenzierung innerhalb größerer Hochschulen. Er warnt vor dem Risiko, dass durch die unterschiedlichen demografischen wie finanziellen Entwicklungen in den verschiedenen Regionen Deutschlands die Gestaltungsmöglichkeiten mancher Hochschulstandorte eingeschränkt werden könnten. Aufgegriffen wird auch die Frage, wie die Durchlässigkeit zum Hochschulsektor und innerhalb des Hochschulsektors weiter verbessert werden könnte. Abschließend nimmt der Wissenschaftsrat Stellung zum Deutschen Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen (DQR). Er empfiehlt, den DQR als offenes und flexibles Instrument zu begreifen und benennt Anforderungen, welche der DQR aus seiner Sicht erfüllen müsse. (Hrsg., BIBB-Doku)