Zeitenwechsel. Im Klartext

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Bislang haben die deutschen Universitäten Jahr für Jahr 3500 promovierte Chemiker hervorgebracht. Und fast alle fanden bis vor kurzem umgehend einen Arbeitsplatz. Doch plötzlich heisst es aus den Chefetagen der Chemie-Konzerne, dass man künftig allenfalls noch 1500 Absolventen pro Jahr benötigt. Und auch die Promotion ist nicht mehr unbedingt erforderlich. Überlegungen bei Bayer, anstelle von 400 Chemielaboranten mit Berufsbildungsabschluss lieber 200 Diplom-Chemiker - ohne Promotion mit niedrigerem Gehalt - einzustellen, hätte dann weitgehende Konsequenzen für die deutsche Ausbildungsstruktur. Der Wandel in der Chemie steht beispielhaft für andere Wirtschaftsbereiche. (HOF/Text übernommen).

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