Methoden der Kompetenzbilanzierung, Portfolioarbeit und Lernreflexion
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180949
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Wien
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Abstract
Mitarbeiter benötigen in der heutigen Arbeitswelt Fähigkeiten wie Selbstorganisation, hohes Reaktionsvermögen, Kommunikativität, Teamfähigkeit oder Flexibilität. Somit besteht ein großer Bedarf nach diesen so genannten "Schlüsselkompetenzen" - allerdings handelt es sich dabei um Fähigkeiten, welche formell schwierig nachzuweisen sind. Es ist dementsprechend schwierig, Schlüsselkompetenzen (z. B. bei Bewerbungen) glaubhaft darzulegen. Ein erster Schritt zu einer besseren "Dokumentierbarkeit" von Schlüsselkompetenzen liegt in der Bewusstmachung des vorhandenen Wissens bzw. der vorhandenen Fähigkeiten bei der Person selbst, was Ausgangspunkt vieler Kompetenzbilanzierungsverfahren ist. Die vorgestellten Verfahren zur Kompetenzbilanzierung versuchen nun genau diese informell erworbenen Fähigkeiten zu erfassen und abzubilden. Im Handbuch werden Bilanzierungsverfahren, Methoden der Portfolioarbeit und Lerntagebücher vorgestellt, deren Fokus auf der Kompetenzentwicklung, -reflexion und -abbildung liegt. Bei den verschiedenen Bilanzierungsverfahren wird zwischen zwei großen Gruppen unterschieden: Die erste und in diesem Handbuch größere Gruppe stellen die so genannten "Formativen Verfahren" dar, welche prozess- und biographieorientiert arbeiten, sowie summative Verfahren (wie das KODE-Verfahren nach Erpenbeck), die zumeist mit standardisierten Evaluierungsprogrammen arbeiten, deren Ziel es ist, die zu einem bestimmten Zeitpunkt vorhandenen Kompetenzen und Fähigkeiten einer Person möglichst exakt und objektiv zu messen. (Textauszug; BIBB-Doku)