Reform der Hochschulausbildung durch Wettbewerb
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16022
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Duncker und Humblot
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Berlin
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Abstract
Die deutschen Hochschulen stehen auf dem Prüfstand. Im 19. und frühen 20. Jahrhundert eine Spitzenstellung einnehmend, geraten sie im internationalen Vergleich zunehmend ins Hintertreffen. Staatliche Eingriffe zur Reform der Hochschulen und die damit einhergehende Bürokratisierung haben die Probleme noch verschärft. Die vorliegende Untersuchung stellt den Wettbewerb als Mittel zur Reform der Hochschulausbildung ins Zentrum der Überlegungen. Durch Wettbewerb innerhalb der Hochschulen und zwischen ihnen könnte der bestehende Nachfrageüberschuss abgebaut, das Angebotsdefizit beseitigt und die Qualität der Hochschulausbildung verbessert werden. Empfohlen wird ein Bündel von Massnahmen, die den Wettbewerb zwischen den Bundesländern generell verstärken, finanzielle Anreize für den Wettbewerb schaffen (z.B. Wiedereinführung von Studiengebühren), Wettbewerbsbeschränkungen durch staatliche Regulierungen aufheben (z.B. Freiheit der Hochschulen bei der Auswahl von Studenten) und den Marktzugang der Hochschulen fördern. (BIBB2)