Unterschiedliche Lebenswelten von Mädchen und Jungen
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Abstract
Die Autorin konstatiert in ihrem Vortrag zur Eröffnung des 11. Jugendhilfetages u.a.: "1. Die höchsten Zuwachsraten auf dem Arbeitsmarkt liegen nicht in den neuen Informations- und Kommunikationsberufen, sondern bei den personenbezogenen Dienstleistungsberufen. Für diese wird nicht im Dualen System ausgebildet, sondern in Vollzeitberufsschulen. Also muss die Lösung lauten: Nicht Mädchen in die berufliche Ausbildung für "Männerberufe", sondern Jungen in die Schulen für "Frauenberufe". 2. Das Problem der Vereinbarkeit von Erwerbs- und Familienarbeit ist immer noch ein Problem der Frauen, nicht der Männer. Die Nutzung der vielfältig ausgebauten Kindertageseinrichtungen organisieren die Mütter und dies überfordert sie häufig. Also muss die Lösung lauten: Ausbau der Ganztagesschule anstelle der sogenannten Verlässlichen Halbtagsschule." (IAB2)