L'insertion des docteurs : de la competence universitaire a la qualification professionnelle

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Marseille

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Das Cereq hat auf Anfrage des französischen Ministeriums für Erziehung, Forschung und Technologie eine Studie durchgeführt zur Frage des Berufseinstiegs in Frankreich von Hochschulabsolventen, vor allem von Naturwissenschaftlern und Ingenieuren mit Doktorgrad. Ausgangspunkt war die Beobachtung, dass zu Beginn der 90er Jahre die Anzahl der eingereichten Doktorarbeiten stark angestiegen war und zugleich der Eintritt ins Berufsleben sich vor dem Hintergrund der sich verschlechternden wirtschaftlichen Lage als zunehmend schwierig erwies. Den ersten Teil der Studie bildet eine statistische Untersuchung über den Berufseinstieg der Promovierten. Es zeigte sich, dass ihre berufliche Situation drei Jahre nach Beendigung des Studiums relativ gut war im Vergleich zu der von Hochschulabsolventen nur mit Diplom. Der zweite Teil untersucht die Modalitäten des Berufseinstiegs. Hier erweisen sich die ersten Berufsjahre als geprägt von Instabilität in Folge der Diskrepanz zwischen der universitären Ausbildung und dem Arbeitsmarkt bzw. den Bedürfnissen der Unternehmen. Der dritte Teil der Studie weist die Bedeutsamkeit der Beziehungen zwischen den Forschungslabors, in denen die Doktoranden tätig sind, und den Unternehmen für den Berufseinstieg nach. Zusammenfassend heisst es, dass die Universitäten ihre Doktoranden praxisfern nur unzureichend auf eine Beschäftigung in der Privatwirtschaft vorbereiten und diese deshalb Diplomingenieure mit Zusatzstudium (DEA) - selbst für Forschungsaufgaben - vorzieht. (BIBB)

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