Koordinierung der Arbeitsmarktpolitik in Hamburg
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108802
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Berlin
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Abstract
Wie in anderen westdeutschen Ballungsgebieten ist die Lage auf dem Arbeitsmarkt in Hamburg zu Beginn der neunziger Jahre dadurch gekennzeichnet, dass Fachkräftemangel und Arbeitslosigkeit - insbesondere Langzeitarbeitslosigkeit - von Menschen ohne berufliche Ausbildung und Erfahrung nebeneinander existieren. Vor diesem Hintergrund sucht das vorliegende Gutachten nach Wegen, auf denen das Problem der Langzeitarbeitslosigkeit in Hamburg in stärkerem Masse als bisher aktiv bekämpft und durch eine präventive Qualifizierungspolitik verhindert werden kann. Das Gutachten enthält sowohl Vorschläge zur Veränderung der bundespolitischen Rahmenbedingungen für die Hamburger Arbeitsmarktpolitik als auch Empfehlungen zur Veränderung der Hamburger Arbeitsmarktpolitik selbst. Drei Fragen stehen dabei im Mittelpunkt: 1. Wie kann in Kooperation zwischen Staat und Privatwirtschaft die Integration von Problemgruppen des Arbeitsmarktes in reguläre Beschäftigungsverhältnisse verbessert werden? 2. Kann die Langzeitarbeitslosigkeit auch dadurch verringert werden, dass allen Betroffenen ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis in einer kommunalen GmbH angeboten wird und sie im Weigerungsfall vom Bezug der Lohnersatzleistungen ausgeschlossen werden? 3. Wie kann berufliche Weiterbildung stärker als bisher auch un- und angelernte Beschäftigte erreichen, damit die Langzeitarbeitslosigkeit, von der diese Arbeitnehmer besonders bedroht sind, auch präventiv bekämpft wird.? (IAB2)