Ungleichheit der Bildung und Ethnozentrismus
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Abstract
"Der Aufsatz geht von dem immer wieder bestätigten Befund aus, dass mit steigendem Bildungsgrad fremdenfeindliche, antisemitische und rechtsextreme Einstellungen zurückgehen. Dieser Zusammenhang ist für die deutsche Bildungs- und Sozialgeschichte nicht selbstverständlich, und er kann auch nicht methodenkritisch wegerklärt werden. Auf der Suche nach innerschulischen Vermittlungsprozessen, die den empirischen Befund plausibel machen können, werden vier Thesen diskutiert: die These der kognitiven Komplexität, der sozialen Kompetenz, des Wertwandels und der Konformität. Sie bilden unterschiedlliche Dimensionen schulischen Lernens ab, die alle für die Stärkung oder Schwächung ethnozentrischer Einstellungen von Bedeutung sind." (Autorenreferat)