Jugendliche ohne Arbeit. Nutzen von Arbeitsbeschaffungsstrategien. Eine empirische Untersuchung im Landesarbeitsamtsbezirk Berlin(West). Mit einer Bildergeschichte Hauptsache Arbeit?

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120001
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Bundesinstitut für Berufsbildung

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Berlin und Bonn

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Abstract

Die Arbeitsverwaltung von Berlin (West) hat zur Verbesserung der Lage arbeitsloser Jugendlicher eine Reihe von Beschäftigungs- und Bildungsprogrammen geschaffen, wobei eine Reihe von Schwierigkeiten in diesem Bereich festgestellt wurde, die die Arbeitsverwaltung zum Ausgangspunkt der vorliegenden Untersuchung machte. Die Projektmitarbeiter sollten die Probleme bei der beruflichen und sozialen Eingliederung arbeitsloser Jugendlicher untersuchen und Vorschläge zur Problembewältigung erarbeiten. Als Ergebnis ihrer Untersuchung nannten die Projektmitarbeiter u.a. folgende Probleme: Das Jugendbild der im Umfeld der Jugendlichen Tätigen sei nicht differenziert genug, die Informationslage bei allen Beteiligten schlecht, in den Arbeitsbeschaffungsmassnahmen werde unqualifizierte Arbeit gemacht, in den Bildungsmassnahmen gebe es keine verwertbaren Abschlüsse, ausserdem seien die Massnahmen ohne sozialintegrative Funktion. Vieles spräche daher für die Streichung dieser Massnahmen. Da die Betroffenen jedoch die Massnahmen der Arbeitslosigkeit vorziehen, werden Verbesserungsvorschläge gemacht, die in einem 10-Punkte-Sofortprogramm ihren Ausdruck finden. - In einer Stellungnahme des Landesarbeitsamtes, die der Untersuchung vorangestellt ist, wird eine durchaus abweichende Meinung geäussert. Im Mittelpunkt des Forschungsprojektes, über das in diesem Band berichtet wird, standen sowohl die Ermittlung von Schwierigkeiten, die Jugendliche und junge Erwachsene als Teilnehmer von Arbeitsbeschaffungs- und Bildungsmassnahmen erfahren, als auch die Analyse von administrativen Problemen bei Massnahmeakquisition, - durchführung und -bewertung. Der Schwerpunkt lag in der Befragung von Jugendlichen in den verschiedenen Massnahmen; doch flossen auch über Intensivinterviews auch die Meinungen der Experten ein (Arbeitsverwaltung, öffentliche und freie Massnahmeträger). Angesichts der Problemstellungen ist "perspektivisch ... primär zu fragen, wie die Bedingungen des Massnahmesektors, auch unter Verwendung unkonventioneller Formen des politisch-administrativen Handelns, aufgebrochen und wie Veränderungen umgesetzt werden können. Auch diesen Fragen muss sich angewandte Sozialforschung verstärkt stellen. (IAB2)

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