Der Inklusionsbegriff im Kontext von Disability Studies und strukturaler Bildungstheorie

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"Der Inklusionsbegriff hat die Debatte um die Entwicklung des deutschen Bildungssystems in den letzten Jahren nachhaltig bestimmt und auch politische Impulse für die Weiterentwicklung einzelner Bildungsinstitutionen gesetzt. Ordnungsgrundlagen und Aktionsprogramme der Kultusminister der Länder sowie Reformprojekte im Kontext allgemeinbildender und beruflicher Schulen orientieren sich am Begriff der Inklusion. Das Thema beinhaltet sowohl didaktisch-methodische als auch strukturelle Ansprüche an Bildung in den unterschiedlichen Bildungsinstitutionen. Die geforderte gemeinsame Beschulung aller bisher in separaten Institutionen beschulten jungen Menschen und der weitgehende Anspruch, die Organisation des Unterrichts und damit auch die Didaktik und Methodik den individuellen Bedürfnissen der Lernenden anzupassen, implizieren eine neue Form der Organisation von Bildung. Sie rücken didaktisch-methodische Ansätze in den Vordergrund, die zielgruppendifferenziertes Lernen in leistungsheterogenen Lerngruppen ermöglichen und die Anpassung von Lernumgebungen an individuelle Bedürfnisse erlauben." (Textauszug; BIBB-Doku)

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