Ausgewählte Probleme der deutschen Energieindustrie : die Vielfalt der Berufsbilder von Hochschulabsolventen bei der Deutschen Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern (DBE), Peine
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103090
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Abstract
"Die Deutsche Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern (DBE) ist ein Spezialunternehmen, das durch seine spezifische Aufgabenstellung in der Behandlung von radioaktiven Abfallstoffen eingebunden wird von Genehmigungsbehörden und Überwachungsinstitutionen einerseits und andererseits selbst Auftraggeber für Drittunternehmen und weiterer Subunternehmer ist. Hierbei wird bei der DBE selbst, aber auch wesentlich darüber hinaus, nicht nur in den Führungs- und Leitungspositionen, sondern auch auf Sachbearbeiterebene eine Vielzahl von wissenschaftlichen Mitarbeitern aus den unterschiedlichsten Studienfachrichtungen beschäftigt. Im Laufe von Gesprächen konnte festgestellt werden, dass für die hochqualifizierten Arbeitsplätze unbedingt eine Doppel- oder Mehrfachqualifikation erforderlich ist. Die Entscheidung zugunsten des Generalisten mit wichtigen Zusatzqualifikationen und herausragenden Persönlichkeitseigenschaften ist hier eindeutig zum Nachteil der Spezialisten getroffen worden. Spezialkenntnisse erwerben sich die Mitarbeiter in der Regel am eigentlichen Einsatzort, auch wenn dieser in kurzer Zeit mehrfach wechselt. Deshalb ist die Bereitschaft zum dauernden Weiterlernen und Umorientieren erforderlich, und damit werden flexible, häufig auch regional ungebundene Mitarbeiter gesucht. EDV-Kenntnisse und Sprachkenntnisse sind wünschenswerte Voraussetzungen für einen Einsatz bei der DBE. Eine Anstellung direkt nach Studienabschluss ist eher selten, die Regel sind vielfältige berufliche Qualifikationen. Damit einher geht eine den Anforderungen entsprechende finanzielle Honorierung." (Autorenreferat, IAB-Doku)