2-jährige Ausbildungsberufe sind keine Alternative : DGB-Expertise
item.page.bibb.id
145522
Loading...
Date
Authors
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
item.page.bibb.publisherplace
Berlin
item.page.bibb.participation
item.page.bibb.citedinbibb
item.page.bibb.researchfocus
item.page.bibb.reviewof
item.page.bibb.citationdr
Abstract
Die Forderung von Arbeitgeberverbänden und Politik nach verkürzten Berufsausbildungen geht davon aus, dass Jugendliche mit schlechten Schulabschlüssen den gestiegenen Anforderungen in den Ausbildungsberufen nicht gewachsen sind. Für sie müssten verkürzte, in der Regel zweijährige, theoriegeminderte Ausbildungen geschaffen werden, um sie in den Arbeitsmarkt integrieren zu können. Der DGB hingegen widerspricht dieser Forderung. Eine Kurzausbildung sorge nicht für die erforderliche umfassende Kompetenzvermittlung. Eine nur auf einige Tätigkeiten fokussierte Ausbildung beeinträchtige die Flexibilität und Durchlässigkeit des Berufsbildungssystems und mindere seine Attraktivität und Flexibilität. Zudem erhöhe die Schaffung neuer zweijähriger Ausbildungsberufe die Anzahl der Berufe und laufe damit den politischen Bestrebungen einer Reduzierung der Anzahl der Ausbildungsberufe zuwider. In seiner Expertise gibt der DGB Informationen über die Entwicklung der Anzahl der zweijährigen Berufe und macht zwölf alternative Vorschläge, wie man Jugendliche mit schlechten Startchancen fördern kann. (BIBB-Doku)