Ein Ausbildungsfonds für Deutschland

bibb.citationdrZitation des Datenreportsde
bibb.citedinbibbZitation von 3 oder mehr BIBB-Publikationende
bibb.id782871
bibb.publisherplaceFrankfurt am Mainde
dc.contributor.authorBosch, Gerhard [Verfasser]de
dc.contributor.authorNagel, Bernhard [Verfasser]de
dc.contributor.otherIG Metall [Herausgebendes Organ]de
dc.date.accessioned2024-10-15T09:58:16Z
dc.date.available2024-10-15T09:58:16Z
dc.date.issued2024
dc.description.abstract„Die dauerhafte Erhöhung der Ausbildungsquote kann nur durch einen breiten Mix von Maßnahmen gelingen. Dazu zählen eine Verringerung der hohen Abbrecherquoten in den Schulen, eine frühzeitige möglichst praxisnahe und hochwertige Berufsorientierung, eine berufsvorbereitende und ausbildungsbegleitende Betreuung und Unterstützung von Jugendlichen mit fehlenden Grundkenntnissen aus einer Hand, die Erschließung ungenutzter und zusätzlicher Ausbildungsplätze in den Unternehmen, die Erhöhung der Ausbildungsqualität sowie eine Verbesserung des Matchings zwischen Ausbildungsbewerbern und Unternehmen, bei der auch Zukunftspotenziale der Berufe aufgezeigt werden. Nur durch einen solchen ganzheitlichen Ansatz können die Einmündungsquoten in eine Berufsausbildung erhöht und Abbrüche vermindert werden. Die einzelwirtschaftlich zu tragenden Kosten der Berufsausbildung sind also nicht die einzige Ursache der sinkenden Ausbildungsquote. Sie spielen aber in dem erwähnten Mix von Maßnahmen eine wichtige Rolle, sodass man zur Erhöhung der Attraktivität einer Berufsausbildung sowohl für die Unternehmen als auch für die nachwachsende Generation auch über neue Finanzierungsstrukturen der Ausbildung nachdenken muss. Durch eine von allen Unternehmen erhobene Ausbildungsumlage können die Kosten einer Ausbildung auf alle Unternehmen verteilt werden. Auch die Unternehmen, die nicht ausbilden wollen oder können, aber von der Ausbildung anderer profitieren, werden an den Kosten beteiligt. Die betriebswirtschaftlichen Risiken einer Ausbildungsinvestition vermindern sich dadurch. Dies stabilisiert und erhöht die Ausbildungsbereitschaft. Gleichzeitig werden durch eine Umlage auch die Gesamtinvestitionen in eine Berufsausbildung erhöht, sodass man durch eine Anhebung der Ausbildungsvergütungen und die Verbesserung der Ausbildungsqualität auch die Attraktivität einer Berufsausbildung erhöhen kann.“ (Textauszug; BIBB-Doku)de
dc.description.editionJuni 2024de
dc.description.statementofresponsibilityGerhard Bosch, Bernhard Nagel; IG Metall (Hrsg.)de
dc.format.extent1 Online-Ressource (31 Seiten)de
dc.format.illustrationIllustrationende
dc.format.mediumBuchde
dc.format.mediumElektronische Ressourcede
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/jspui/handle/BIBB/782871
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dc.rdacontent.termTextde
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dc.rdamedia.termComputermediende
dc.relation.ispartofARGUMENTE : Veröffentlichungen des wissenschaftlichen Beraterkreises der Gewerkschaften IG Metall und ver.di zu Bildungsfragen
dc.source.urihttps://wissenschaftlicher-beraterkreis.de/wp-content/uploads/2024/06/V-BP_025_Broschuere_Wissenschaftl.Beraterkreis_RZ_ab.pdf (Volltext)de
dc.subject.classificationS 1.3 Berufliche Erstausbildungde
dc.subject.classificationS 4.1 Finanzierungsquellende
dc.subject.classificationS 4.1.4 Fonds- und Umlagefinanzierungde
dc.subject.ddc370de
dc.subject.ddc330de
dc.subject.otherBerufsausbildungde
dc.subject.otherAttraktivitätde
dc.subject.otherBildungsfinanzierungde
dc.subject.otherUmlagefinanzierungde
dc.subject.otherBildungsfondsde
dc.subject.otherDänemarkde
dc.subject.otherBundesrepublik Deutschlandde
dc.titleEin Ausbildungsfonds für Deutschlandde

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