Erste Abschätzung möglicher Arbeitsmarkteffekte durch die Umsetzung der Nationalen Wasserstoffstrategie bis 2030

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780958
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Bonn

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"Die Etablierung einer Wasserstoffwirtschaft in Deutschland gemäß der Nationalen Wasserstoffstrategie 2020 (NWS) zieht umfangreiche Forschungs- und Entwicklungsarbeiten sowie Investitionen und Umstrukturierungen in der Industrie und dem Energiesystem nach sich. Damit die Umsetzung der NWS nicht durch Fachkräfteengpässe ausgebremst wird, ist es erforderlich, bereits frühzeitig aufzuzeigen, welche Berufe, Qualifikationen und Kompetenzen zukünftig dafür benötigt werden. Mit diesen Fragestellungen hat das BMBF das Projektteam der Qualifikations- und Berufsprojektionen (QuBe) betraut. Anhand von Modellrechnungen zeigen die Projektionen konsistente Entwicklungspfade auf, wie sich die Wirtschaft und der Arbeitsmarkt in Deutschland langfristig entwickeln könnten. Unter Anwendung der Szenariotechnik wird zu dem Referenzszenario, der QuBe-Basisprojektion, ein alternatives Wasserstoff-Szenario entwickelt, in dem die Wasserstoffwirtschaft entsprechend den Zielen der NWS und des Koalitionsvertrages 2021-2025 berücksichtigt wird. Im Ergebnis zeigt sich, dass eine Umsetzung der Ziele positive ökonomische Impulse bis 2027 erzeugt und das Bruttoinlandsprodukt jährlich stärker steigen lässt als ohne Nationale Wasserstoffstrategie. Die Steigerung des Wirtschaftswachstums ist zum überwiegenden Teil auf höhere Investitionen und Technologieexporte zurückzuführen, wobei zwischen 2028 und 2030 zunehmende Importbedarfe die Wirtschaftsleistung im Vergleich zum Referenzszenario sinken lassen. Auf den Arbeitsmarkt wird sich die Umsetzung der Ziele durchweg positiv auswirken. In Summe übersteigt der Arbeitsplatzaufbau den Arbeitsplatzabbau. Während es vor allem im Maschinenbau zu positiven Effekten kommt, ergeben sich negative Effekte für die Herstellung von Glas, Keramik und Baustoffen." (BIBB-Autorenreferat)

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