Reformbedarf für die berufliche Aus- und Weiterbildung in Deutschland - Teil 2
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Abstract
In Teil 1 des Artikels wurde aufgezeigt, dass die oft zitierten positiven Stellungnahmen zur beruflichen Bildung häufig auf unrichtig interpretierte Daten zurückgehen. Für zwei Drittel der Schulabgänger werden zum Beispiel keine Ausbildungsmöglichkeiten angeboten. Im vorliegenden Teil 2 werden strukturelle Defizite des deutschen dualen Systems und deren historische Ursachen aufgezeigt, die eine effiziente Kooperation von Betrieb und Schule verhindern. U.a. wird wird gefordert, dass die berufliche Bildung voll in das Bildungsgesamtsystem integriert sein müsse, um den Fachkräftebedarf sicherzustellen und die Zukunftsfähigkeit von Aus- und Weiterbildung zu gewährleisten. Im Gesamtsystem seien im Nebeneinander Abschlüsse der dualen Ausbildung sowie Abschlüsse von berufsqualifizierenden Vollzeitschulen gleichzustellen. Der Übergang in die Hochschule sollte nicht nur über das Gymnasium erfolgen, sondern auch über die oberen Stufen der beruflichen Qualifizierung. (BIBB-Doku)