Nationale Eigenheiten von Bildungssystemen in Zeiten der Globalisierung
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163006
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Aarau
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Abstract
"Mit rund 23 Prozent hat die Schweiz eine der höchsten Ausländerquoten in Europa. Da sich diese Migranten politisch nicht zum schweizerischen Bildungswesen äußern können, ist nicht bekannt, inwiefern sie mit den Strukturen des hiesigen Bildungswesens einverstanden sind, die sich von den Strukturen in ihren Heimatländern teilweise deutlich unterscheiden. Diese Studie untersucht anhand einer groß angelegten repräsentativen Meinungsbefragung die Bildungspräferenzen der einheimischen und der ausländischen Bevölkerung in der Schweiz zu Themen, bei denen die Schweiz stark von den meisten ausländischen Bildungssystemen abweicht. Die größten Unterschiede zwischen Ausländern und Schweizern lassen sich in Hinsicht auf die Stellung der Berufsbildung ausmachen. Ausländer präferieren signifikant häufiger eine gymnasiale Ausbildung für ihre Kinder, halten die Maturitätsquote in der Schweiz für zu tief und wünschen häufiger den prüfungsfreien Übertritt ins Gymnasium. Was den sozialen Status einer Allgemeinbildung relativ zu einer Berufsbildung anbelangt, votieren gut ausgebildete (Deutsch-)Schweizer allerdings deutlich häufiger gegen die Berufsbildung als Ausländer." (Autorenreferat; BIBB-Doku)