Wirtschaft 4.0 und die Folgen für Arbeitsmarkt und Bildung
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Abstract
"Der Beitrag analysiert und pronostiziert die Folgen der Digitalisierung der Arbeit für Deutschland. Intelligente und vernetzte Digitalisierung der Arbeitswelt werden, so ihre Ausgangsüberlegung, profunde strukturelle Änderungen in der gesamten Wirtschaft bewirken: Vernetzung der virtuell-digitalen mit der physischen Welt und maschinelles Lernen in der Produktion sind hier die Stichworte. Ihr jüngstes Szenario besagt, dass in der digitalisierten Welt des Jahres 2025 anderthalb Millionen weggefallene Arbeitsplätze durch anderthalb Millionen neue Arbeitsplätze ersetzt werden. Unqualifizierte Arbeit würde demzufolge weiterhin in ihrer Bedeutung sinken. Berufliche Bildung bliebe bedeutsam, Aus- und Weiterbildung würden immer wichtiger, sofern es ihnen gelänge, 'Kompetenzen wie konzeptionelles und kreatives Denken, Abstraktions- und Kommunikationsfähigkeit zu vermitteln'. Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik müssten sich der Entwicklung stellen, dass die Arbeitsmarktdynamik und die Flexibilitätsbedürfnisse von Betrieben und Beschäftigten verkürzter Produktlebenszyklen und individualisierter Lebenslaufplanungen wegen weiter zunehmen würden." (Textauszug ; BIBB-Doku)