Hängt die prognostische Validität eignungsdiagnostischer Verfahren von der Operationalisierung des Ausbildungserfolgs ab?

bibb.id158244
dc.contributor.authorAbele, Stephan [Verfasser]
dc.date.accessioned2018-12-17T18:37:58Z
dc.date.available2018-12-17T18:37:58Z
dc.date.issued2011
dc.description.abstract"Während die empirische Berufsbildungsforschung in mathematischen und sprachlichen Kompetenzen zentrale Determinanten der berufsfachlichen Kompetenzentwicklung sieht, betonen Eignungsdianostiker diesbezüglich häufig den Stellenwert kognitiver Grundfähigkeiten. Ein möglicher Grund dieser diskrepanten Einschätzungen ist in der unterschiedlichen Operationalisierung des Ausbildungserfolgs zu sehen. Abhängig von gewählten Validitätskriterium können sich eignungsdiagnostische Verfahren als unterschiedlich valide erweisen, womit auch Fragen zur Dimensionalität berufsfachlicher Kompetenz angesprochen werden. Der Beitrag zeigt anhand drei verschiedener Stichproben (Industrie-/Zerspanungsmechaniker, Kfz-Mechatroniker aus Handwerk und Industrie, dass zumistes von einer zweidimensionalen Struktur des Ausbildungserfolgs auszugehen ist. Diese Zweidimensionalität hat insofern Einfluss auf die Validität diagnostischer Verfahrenb, als sprachliche Fähigkeiten erwartungsgemäß in engerem Zusammenhang mit theoretischen als mit praktischen Prüfungsleistungen stehen. Mittlere allgemeinbildende Noten erweisen sich hingegen für beide Prüfungsarten als ähnlich valide. Relativ stabil zeigt sich auch die Vorhersagekraft des untersuchen Mathematiktests, der insgesamt jedoch hinter dem Prognosepotenzial eines Tests zum technischen Textverständnis zurückbleibt. Beide Testelemente weisen inkrementelle Validität gegenüber Schulnoten auf und erklären jeweils gemeinsam mit Schulnoten kontextabhängig ähnlich viel Kriterienvarianz wie Schulnoten und Intelligenztestmaße zusammen." (Autorenreferat, BIBB-Doku)
dc.description.abstractDer Beitrag geht zunächst auf wissenschaftliche Erkenntnisse zur Operationalisierung des Ausbildungserfolgs ein und stellt anschließend Befunde zur prognostischen Validität zentraler eignungsdiagnostischer Verfahren dar. Daran anknüpfend werden Forschungsfragen formuliert und erläutert, wie bei der Beantwortung dieser Fragen vorgegangen wird. Im Hauptteil des Beitrags werden die gewonnenen Ergebnisse präsentiert und abschließend diskutiert. (BIBB-Doku)
dc.format.extentS. 13-35
dc.format.illustrationLiteraaturangaben, Abb., Tab.
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/757890
dc.language.isode
dc.relation.ispartofLehr-Lernforschung in der gewerblich-technischen Berufsbildung / Reinhold Nickolaus [Hrsg.] ; Günter Pätzold [Hrsg.]
dc.relation.ispartofZeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik
dc.relation.ispartofvolume107 (2011), H. 25S
dc.subject.classificationL 3 Lehr-Lern-Forschung
dc.subject.otherLehr-Lern-Forschung
dc.subject.otherGewerblich-technische Berufsbildung
dc.subject.otherGewerblich-technischer Beruf
dc.subject.otherKompetenzentwicklung
dc.subject.otherEignungstest
dc.subject.otherValidität
dc.titleHängt die prognostische Validität eignungsdiagnostischer Verfahren von der Operationalisierung des Ausbildungserfolgs ab?
dc.typeText
dc.typeSammelbandbeitrag

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