Tarifliche Ausbildungsvergütungen 2012 kräftig gestiegen

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Bundesinstitut für Berufsbildung

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Bonn

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Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) nimmt seit 1976 jährlich zum Stand 1. Oktober Auswertungen zur Entwicklung der tariflichen Ausbildungsvergütungen vor. Die Grundlage bilden dabei jeweils rund 500 Vergütungsvereinbarungen aus den gemessen an den Beschäftigtenzahlen größten Tarifbereichen Deutschlands. Berechnet werden getrennt nach West- und Ostdeutschland Vergütungsdurchschnitte für stärker besetzte Ausbildungsberufe. Im Jahr 2012 waren 184 Berufe im Westen und 149 Berufe im Osten einbezogen. In diesen Berufen waren 89 % (West) beziehungsweise 79 % (Ost) aller Auszubildenden vertreten. Die Untersuchung ergab - bezogen auf das gesamte Bundesgebiet - einen tariflichen Vergütungsdurchschnitt von 730 € pro Monat (ein Plus von 4,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreswert). In Westdeutschland verdienten die Auszubildenden im Jahr 2012 durchschnittlich 737 Euro brutto im Monat. Die tariflichen Ausbildungsvergütungen erhöhten sich im Durchschnitt um 4,1 Prozent (2011: 2,9 Prozent). In Ostdeutschland stiegen die tariflichen Ausbildungsvergütungen 2012 um 5,0 Prozent auf durchschnittlich 674 Euro im Monat (2011: 4,9 Prozent). (BIBB-Doku)

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