Die berufliche, sektorale und statusmässige Umverteilung von Facharbeitern
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100001
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Nürnberg
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Abstract
Die empirische Beantwortung der Frage, welche horizontalen (und vertikalen) Diskrepanzen zwischen Facharbeiterausbildung und - beschäftigung bestehen und wie sich diese in der letzten Zeit gewandelt haben, erfolgt mit Hilfe einer empirischen Analyse der Wege der ausgebildeten Facharbeiter von der Ausbildung in die Beschäftigung. In dieser Analyse wird zunächst geklärt, an welchen (beruflichen, sektoralen und betrieblichen) "Orten" Facharbeiter in den zurückliegenden Jahren schwerpunktmässig ausgebildet wurden; zweitens wird gefragt, an welchen "Orten" die ausgebildeten Facharbeiter beschäftigt werden und welche Veränderungen sich hier vollzogen haben; drittens werden beide Seiten aufeinander bezogen und geprüft, inwieweit die Ausbildungs- und Beschäftigungsorte übereinstimmen. Die Beantwortung dieser Fragen erfolgt jeweils in zwei Untersuchungsteilen, die sich auf zwei verschiedene Datenquellen stützen. Der erste Teil beruht auf der Beschäftigtenstatistik mit ihren Bestandsdaten über gewerbliche Auszubildende und beschäftigte Fachkräfte im Arbeitsbereich für die Zeitpunkte 1980 und 1991. Der zweite Teil der Untersuchung ergänzt diese Befunde durch eine vergleichende Analyse der Mobilitätsvorgänge der ausgebildeten Facharbeiter für verschiedene Zeiträume. Empirische Basis hierfür sind die im Rahmen der BIBB/IAB-Befragung von 1979, 1985 und 1992 befragten westdeutschen Erwerbstätigen, die eine Lehre in einem Facharbeiterberuf abgeschlossen hatten und in den genannten Befragungsjahren erwerbstätig waren. (IAB2)