Arbeitsintegriertes Lernen - das Ende der betrieblichen Weiterbildung
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München
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Abstract
Ausgangspunkt des Beitrags ist die häufig geäusserte These, das arbeitsplatznahe Lernen in der betrieblichen Weiterbildung sei neu und habe in jüngster Zeit erheblich an Bedeutung gewonnen. Der Verfasser überprüft, was sich im Bereich der betrieblichen Weiterbildung tatsächlich verändert hat, welche dieser Veränderungen innovativ sind und inwieweit die Diskussion um neue Formen der Weiterbildung lediglich eine neuerliche Zuwendung der Forschung und Politik zu einem Aspekt des betrieblichen Arbeitens und Lernens darstellt, der auch schon zuvor relevant war, aber nicht im Blickfeld gestanden hat. Er bezieht sich dazu auf eine empirische Untersuchung, die in 12 EU-Staaten im Rahmen des europäischen Aktionsprogramms FORCE durchgeführt wurde und die Formen des arbeitsintegrierten Lernens in der betrieblichen Weiterbildung darstellt. Der Verfasser stellt zusamenfassend fest, arbeitsintegriertes Lernen sei derzeit statistisch nicht fassbar. Zudem sei der Begriff des arbeitsplatznahen Lernens wegen nicht lösbarer Probleme bei der Definition ungeeignet. (BIBB2)