Studienabbrecher : über die Situation einer (noch) kaum beachteten Zielgruppe innerhalb und außerhalb der Beruflichen Bildung
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169968
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Jena
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Abstract
Die Durchlässigkeit im Bildungssystem wird bisher vor allem unter der Frage geführt, inwieweit in der beruflichen Bildung und auf der Basis beruflicher Erfahrungen Kompetenzen für einen Hochschulzugang erworben werden. Hingegen wird die Frage nach der Durchlässigkeit von der Hochschulbildung in die Berufsbildung und nach entsprechenden Anerkennungs- und Anrechnungsmöglichkeiten selten gestellt. Ein erheblicher Teil von Studierenden verlässt ohne Abschluss die Hochschulen. Der Studienabbruch erfolgt durchschnittlich erst nach ca. sechs Semestern, so dass relevante Kompetenzen entwickelt wurden. Angesichts der demografischen Entwicklung dürften Studienabbrecher für Unternehmen eine zunehmend wichtige Bewerbergruppe darstellen. Der Beitrag fragt, wer diesen Weg aus welchen Gründen beschreitet und wie Anerkennungs- und Anrechnungsmodelle diese Übergänge erleichtern könnten. Darüber hinaus werden Forschungsdesiderata aufgezeigt. (BIBB-Doku)