Öffentliche Gesamtverantwortung für Weiterbildung : Kann ein Bundesgesetz die Bedingungen für Interessenten und Teilnehmer tatsächlich verbessern?
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Abstract
Auf diese zentrale Frage nach dem Sinn und den Wirkungen von Bundesregelungen zur Weiterbildung geben die Autoren in ihrem Beitrag eine Antwort. Sie plädieren für mehr öffentliche Verantwortung in der Weiterbildung, was aus ihrer Sicht keineswegs sofort staatliche Trägerschaft oder staatlichen Mitteleinsatz und überall ordnendes, kontrollierendes oder steuerndes Eingreifen bedeuten muss. Es gelte sich aus der ordnungspolitischen Alternative "Markt" oder "Staat" zu befreien. Für die Weiterbildung gehe es um die Anerkennung als öffentliche Aufgabe. Angesichts der zunehmenden Bedeutung von Weiterbildung für Wachstum, Innovation und Lebensperspektiven sei ein Umsteuern für ein solidarisches System notwendig, dass allen mehr Teilnahme ermöglicht. Die Autoren beschreiben, welche unterschiedlichen Ansätze öffentlicher Verantwortung es gibt und welche Gestaltungsoptionen daraus resultieren. Insgesamt halten sie Rahmenregelungen für die Weiterbildung als Chance für eine Verbesserung der Situation der Teilnehmenden und Nachfragenden. Gleichzeitig warnen sie vor der Illusion, durch Gesetze und Verordnungen alles klären zu können. (BIBB-Doku)
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