Beziehungen zwischen Berufsbildungs- und Hochschulsystem im Medium dualer Studiengänge
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16623
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Forschungsinstitut für Arbeiterbildung
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Recklinghausen
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Abstract
Die Publikation beschäftigt sich mit der Substitutionsproblematik zwischen Hochschul- und Berufsbildungssystem. Ziel der Studie ist es, das insgesamt geringe empirische Wissen zu der Problematik sowie zum Stellenwert der Beteiligung von Betrieben an fachhochschulischen und berufsakademischen Ausbildungen auszubauen. Unbekannt ist insbesondere, inwieweit Betriebe, die an der Rekrutierung von Fachhochschul-/ Berufsakademieabsolventen interessiert sind, dies mit einem Rückgang ihrer normalen Ausbildungsbereitschaft in Verbindung bringen. Das Projekt schliesst sich dem Projekt des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) an "Duale berufliche Bildungsgänge im Tertiären Bereich - Möglichkeiten und Grenzen einer fachlichen Kooperation von Betrieben mit Fachhochschulen und Berufsakademien". Zur Untersuchung wurde das im BIBB entwickelte Erhebungsinstrument zur Erfassung der Kooperationsbeziehungen von Fachhochschulen/Berufsakademien und Betrieben im Rahmen dualer bzw. berufsakademischer Studiengänge eingesetzt. Die Datengewinnung basiert auf dem Referenz-Betriebs-System (RBS). Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass duale Studiengänge ein eigenständiges Segment der Rekrutierung von qualifizierten Sachbearbeitern und Technikern/Ingenieuren darstellen. Direkte Austauschprozesse zwischen der Ausbildungsbereitschaft im dualen System und dem Interesse bzw. der Beteiligung an dualen Studiengängen besteht nicht. Jedoch sehen Betriebe in dualen Studiengängen einen wachsenden Rekrutierungsraum, was für das duale System der Berufsausbildung nicht in gleicher Weise gilt. (BIBB2)