Hat das Homo-oeconomicus-Modell ausgedient? : Fachdidaktische Implikationen aktueller Forschungen zur ökonomischen Verhaltenstheorie

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"Die Verwendung des Homo-oeconomicus-Modells im Schulunterricht ist aus normativen und empirischen Gründen vielfältiger Kritik ausgesetzt. Der Beitrag argumentiert, dass das Modell trotz seiner faktischen Widerlegung durch viele Experimente eine wichtige heuristische Rolle in Bildungsprozessen spielen kann. Unsere wissenschaftstheoretische Analyse führt zu dem Ergebnis, dass das Rationalwahlmodell aus der Menge der diskutierten Alternativen diejenige Theorie menschlichen Verhaltens ist, die zu empirisch gehaltvollen – falsifizierbaren – Aussagen über die Realität führt. Auch bleibt rationale Entscheidungskompetenz ein wichtiges Bildungsziel – nicht zuletzt deshalb, weil in der Realität ökonomische Entscheidungen oft aus irrationalen Gründen getroffen werden." (Autorenreferat, BIBB-Doku)

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