Jenseits des Duals von Input und Output : über vergessene und neue Zusammenhänge zwischen Erfahrung, Lernen und Lehren
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Abstract
Zu den gegenwärtig vielleicht umstrittensten Problemen im Bereich der Reform des Bildungswesens gehört die Frage, ob sich die Steuerung von Bildungssystemen tatsächlich von einer traditionellen Inputsteuerung auf eine Orientierung am Output umstellen lässt. Für beide Modelle, aber auch für die Umstellung der Steuerung lassen sich respektable Gründe anführen. Einige von ihnen werden eingangs benannt und anschließend die Chancen einer solchen Umstellung genauer eingeschätzt. Dabei werden vergessene und neue Zusammenhänge von Erfahrung, Lernen und Lehren angesprochen, die für den Dialog und den Streit über aktuelle Verständigungsprobleme innerhalb der wissenschaftlichen Pädagogik bedeutsam werden könnten. Der Beitrag gliedert sich in folgende Kapitel: (1) Von der Input- zur Outputsteuerung? Eine ebenso überfällige wie unrealistische Umstellung der Steuerung von Bildungssystemen. (2) Probleme mit der Eigenlogik von Lehr-Lernprozessen. (3) Bildende Wechselwirkungen zwischen Erfahrung, Lehren und Lernen jenseits von In- und Output. (4) Die Einführung in plurale Wissensformen als fachdidaktisch auszuweisende und auf ausdifferenzierte Handlungsfelder auszulegende Aufgabe öffentlicher Erziehung und Unterweisung. (BIBB-Doku)