Ausbildung 2011 : Ergebnisse einer IHK-Unternehmensbefragung
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150108
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Berlin
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Abstract
Der DIHK hat im Februar 2011 über 14 000 Unternehmen zu ihren Ausbildungsplänen und -motiven befragt. Die wichtigsten Ergebnisse der Ausbildungsumfrage sind: Das Angebot an Ausbildungsplätzen steigt deutlich, wobei 22 Prozent der Unternehmen mehr ausbilden wollen, 17 Prozent weniger, 61 Prozent halten ihr Ausbildungsangebot aufrecht. Entscheidendes Ausbildungsmotiv ist vor dem Hintergrund des demografiebedingten Bewerberrückgangs die Fachkräftesicherung. Indes verschärfen sich die Besetzungsprobleme der Betriebe weiter. 2010 konnte fast jedes vierte Unternehmen nicht alle angebotenen Ausbildungsplätze besetzen. In den neuen Bundesländern hat bereits mehr als jedes dritte Unternehmen Besetzungsschwierigkeiten. Damit blieben rund 55.000 Ausbildungsplätze im Jahr 2010 unbesetzt, überwiegend weil geeignete Bewerbungen fehlten. Über die Hälfte der Unternehmen gibt für 2011 an, den Großteil (75 bis 100 Prozent) ihrer neu ausgebildeten Fachkräfte übernehmen zu wollen. Im Branchenvergleich planen insbesondere Banken und Versicherungen und Industrieunternehmen mit einer sehr hohen Übernahmequote. Ausbildungshemmnis Nummer eins ist weiterhin eine mangelnde Ausbildungsreife der Schulabgänger. Immer mehr Unternehmen sind bereit, unter bestimmten Voraussetzungen Ausbildungsplätze auch mit Jugendlichen zu besetzen, die Lernschwächen haben. Stark zugenommen hat in allen Branchen die Einschätzung, dass gute soziale Kompetenzen wichtiger seien als die schulischen Leistungen. (BIBB-Doku)