Tischler, Schreiner, Holzmechaniker

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Mit Holz arbeiten, dem gewachsenen - und nachwachsenden - Werkstoff kreativ-individuelle Form geben, ist die Wunschvorstellung nicht weniger Heranwachsender, dabei auffallend vieler Mädchen. Genährt werden solche Bilder auch durch die vielfach unhistorische Verwendung des Werkstoffes Holz im Technikunterricht. Aus der kunsthandwerklichen Tradition des Werkens hervorgehend, aber auch aus pragmatischen Gründen ist Holz sowohl im funktionsorientierten Technikunterricht als auch im produktionsorientierten Arbeitslehreunterricht bis heute der wohl am häufigsten verwendete Werkstoff. Das gilt für die Lehrerausbildung ebenso wie für die Fortbildung, bis hinein in das vorliegende Heft. Mit Blick auf eine "Unterrichtsidee" und und unter dem Aspekt einer historischen Herangehensweise werden 3 Phasen vorgeschlagen und durch entsprechende Sachausführungen konkretisiert. Erste Phase: Wieder-Erkennen historischer Werkzeuge der Tischler; 2.: Einsatz der CNC-Technik; Dritte Phase: Reflexion. In der 3. Phase werden der (über Jahrhunderte und fast über 2000 Jahre nur geringe) Wandel der Arbeit der Holzverarbeiter sowie - didaktisch vereinfacht - drei Typen von holzbearbeitenden Berufen und deren Beschäftigungschancen angesprochen. (Pt).

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