Zur Akademisierung der Berufswelt : europäische und österreichische Entwicklungen im Kontext von Wissensgesellschaft, Wissensarbeit und Wissensökonomie
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169312
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Arbeitsmarktservice Österreich
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Wien
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Abstract
"Die wachsende Bedeutung der Wissensökonomie als ökonomisches Substrat der Wissensgesellschaft gilt als die treibende Kraft für die Tertiärisierung der Berufswelt. Für Österreich stellt sich die Frage, wie sich die konkreten Ausformungen der Wissensökonomie zeigen und wie diese auf die Beschäftigungsperspektiven der Hochschulabsolventen und die an sie gestellten Anforderungen rückwirken. Im Zuge der Umstellung auf die Bologna-Studienarchitektur und im Bemühen, den Anforderungen von Seiten der Wirtschaft, der Gesellschaft und des Arbeitsmarktes Rechnung zu tragen, wurde in den letzten Jahren eine Vielzahl neuer Studienprogramme eingerichtet und viele Bildungsangebote haben ein Upgrading in Richtung einer vollhochschulischen Ausbildung erfahren. Gemeinsam mit den strukturellen Veränderungen am Arbeitsmarkt stellen diese Dynamiken und die zunehmende Vielfalt an Bildungsangeboten Maturanten, Studierende, Weiterbildungsinteressierte wie auch Bildungs- und Berufsberater vor neue Herausforderungen. Der vorliegende AMS-Report versteht sich als unterstützendes Instrument für Beratung und Orientierung. Die zentralen inhaltlichen Dimensionen dieses AMS reports sind auf folgenden Ebenen angelegt: - Theoretisch geleitete Skizze der internationalen Diskussion rund um Wissensgesellschaft, Wissensarbeit und Wissensökonomie; - Darstellung und Diskussion der quantitativen Aspekte der Arbeitsmarktentwicklung für HochschulabsolventInnen; - Darstellung und Diskussion der strukturellen und qualitativen Aspekte einer akademisierten Berufswelt, insbesondere im Spannungsfeld zwischen universitärer - und somit berufsvorbereitender Bildung und den berufsausbildenden Studiengängen der Fachhochschulen; - Darstellung und Diskussion neuerer Entwicklungen infolge des Überführens ("Upgrading") von Ausbildungen aus dem postsekundären Bereich in den tertiären Bereich." (Textauszug, BIBB-Doku)