Zur Gestaltung regionaler Berufsbildungsnetzwerke

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Der Beitrag versucht, sich dem Modernisierungskurs um berufsbildende Schulen auf dem Hintergrund des Konzepts des Berufsbildungsnetzwerks zu nähern. In einem ersten Schritt erfolgt eine begriffliche Präzisierung, und die Potenziale regionaler Berufsbildungsnetzwerke werden reflektiert. Für die Aktualisierung dieser Potenziale werden in einem zweiten Schritt drei Bereiche der Gestaltung ausgewiesen: (1.) ökonomische und politische Infrastruktur: z.B. die Gestaltung der berufsbildenden Schule als teilautonome Schule, die in die Produktion regionaler Bildungspolitik eingebettet ist. (2.) Soziale Infrastruktur: Die Gestaltung günstiger Bedingungen für institutionsinterne und - übergreifende Praxisgemeinschaften (Communities of Practice), wobei das Vertrauen sich als zentraler Koordinationsmechanismus erweist. (3.) Wissens- und IT-Infrastruktur: Das IT-unterstützte institutionsinterne und übergreifende Management von Wissen als zentraler Ressource, die in regionalen Berufsbildungsnetzwerken zirkuliert. Für die berufsbildende Schule impliziert die katalytische Gestaltung dieser Infrastrukturen eine sog. Innenentwicklung, d.h. die Fortentwicklung der Strategien, Strukturen und Kulturen sowie der Prozesse der Schule selbst. Ergänzt wird die Innenentwicklung durch eine sog. Aussenentwicklung, d.h. ein professionalisiertes Management von Bildungsnetzwerken. (BIBB2)

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