Berufsbildung im Fokus: Afrika und Lateinamerika
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DLR Projektträger Europäische und internationale Zusammenarbeit. Arbeitsgruppe "Internationalisierung der Berufsbildung"
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Bonn
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Kenia
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Abstract
"Hohe Jugendarbeitslosenquoten im Ausland sowie der Mangel an Fachkräften in anderen Ländern und zunehmend auch in Deutschland machen eine qualitativ hochwertige berufliche Ausbildung immer wichtiger. Viele Länder haben aber häufig veraltete Ausbildungsstandards, oder deren Inhalte orientieren sich nicht an den Bedarfen der Wirtschaft. In vielen Entwicklungs- und Schwellenländern sind die Voraussetzungen für den Transfer beruflicher Bildung nach dualem Vorbild nur bedingt gegeben und Geschäftsstrategien müssen angepasst werden. Entwicklungs- und Schwellenländer sind geprägt durch informelle Arbeit, privatisierte Bildungssysteme und einer geringen Relevanz beruflicher Bildung. Im Rahmen der BMBF-Förderrichtlinie "Internationalisierung der Berufsbildung" wurde das Verbundprojekt "Wissenschaftliches Begleitprojekt" (WB-IBB) der Universitäten Osnabrück und Bremen mit der Aufgabe betraut, Förderinitiative wissenschaftlich zu begleiten. Um die Konstitution der Berufsbildungssysteme in den Zielländern zu analysieren und die Anschlussfähigkeit von Elementen dualer beruflicher Bildung zu prüfen sowie handlungsleitende Empfehlungen für das BMBF und mögliche Förderaktivitäten in der Zukunft zu liefern, wurde das wissenschaftliche Begleitprojekt angewiesen, Sondierungen in ausgewählten Ländern mit besonderem Förderinteresse in Lateinamerika und Subsahara Afrika durchzuführen." (Textauszug; BIBB-Doku)