Jugendliche im Handwerk : Erfahrungen vor und während der Ausbildung
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154896
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Gelsenkirchen
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Abstract
Das Handwerk hat Probleme, geeigneten Ausbildungsnachwuchs zu rekrutieren. Die Befragung "Nachwuchsprobleme im Handwerk - Eine Studie im nördlichen Ruhrgebiet“ des Instituts Arbeit und Technik (IAT) aus dem Jahr 2008 bestätigt diese Entwicklung und zeigt, dass die mangelnde Bildungsqualität heute schon bei vielen Handwerksbetrieben spürbar ist. Im Nachgang zu dieser Studie führten der Lehrstuhl für angewandte Sozialforschung der Fakultät für Sozialwissenschaften an der Uni Bochum und das Institut Arbeit und Technik der FH Gelsenkirchen eine Befragung von Auszubildenden im 2. Lehrjahr aus dem nördlichen Ruhrgebiet durch, um die Sicht der Auszubildenen auf die Ausbildungssituation zu beleuchten. Zentral war nicht nur die Selbsteinschätzung der Jugendlichen hinsichtlich ihrer Kompetenzen und Defizite, sondern auch die Ermittlung ihrer Erfahrungen vor und während der Ausbildung im Handwerk. Vor diesem Hintergrund ging es in der IAT-Studie vor allem um folgende Fragen: Wie gut wurden die Auszubildenden vor Beginn ihrer Ausbildung über die Möglichkeiten des Handwerks informiert? Was hat die Jugendlichen dazu motiviert, eine Ausbildung im Handwerk zu beginnen? Wie gestaltet sich das Image des Handwerks aus Sicht der Auszubildenden? Wie zufrieden sind die Jugendlichen mit ihrer Ausbildung? Welche Defizite an Wissen und Kompetenzen weisen die Auszubildenden nach Selbsteinschätzung auf? Als zentrales Ergebnis zeigt sich, dass die Ausbildung im Handwerk von den dort tätigen Azubildenden deutlich positiv beurteilt wird und sie im Durchschnitt mit ihrer Ausbildung zufrieden sind und das Qualitätsproblem der Ausbildungsbetriebe spielt für die Jugendlichen kaum eine Rolle spielt. (BIBB-Doku)