Die Sprache ist der Schlüssel : im Brennpunkt: Zuwanderer ausbilden
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Abstract
Der vorliegende Beitrag beleuchtet zunächst anhand der Situation der Berufsschulen in Stuttgart, welche Herausforderungen sich vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels mit den in der Politik und Wirtschaft verbundenen Hoffnungen auf Zuwanderung konkret für die Berufsbildungspraxis vor Ort ergeben. Der Geschäftsführende Schulleiter Gewerbliche, Hauswirtschaftliche und Kaufmännische Schulen Stuttgart, Felix Winkler, identifiziert unzureichende Sprachkenntnisse als eines der Haupthindernisse bei der Integration von Neuzugewanderten in Ausbildung. Er konstatiert, dass die Fördermöglichkeiten der in der Berufsschule zur Verfügung stehenden Ressourcen (13 Wochenstunden) nicht ausreichen, um (fach-)sprachliche Defizite auszugleichen. Um dem entgegen zu wirken, wurde in Stuttgart ein Modellprojekt entwickelt, das neuzugewanderte Auszubildende durch gezielte Sprachförderung zum Ausbildungserfolg führen soll. Im zweiten Teil des Beitrags werden bundesweite Maßnahmen zur Berufsorientierung und (berufsbezogenen) Sprachförderung junger Geflüchteter wie das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Programm "Berufsorientierung für Flüchtlinge" (BOF) vorgestellt.