Die Entwertung der Hochschulausbildung durch berufliche Weiterbildung nach dem AFG
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122830
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Abstract
Mit diesem Beitrag möchte der Autor eine Diskussion über die Notwendigkeit eines Engagements der Hochschulen für die berufliche Weiterqualifizierung ihrer arbeitslosen Absolventen anstossen. Es erscheint unverantwortlich, Absolventen zu produzieren, deren berufliche Um- und Weiterqualifizierung - zumal, wenn sie ihre Konkurrenzfähigkeit auf dem Arbeitsmarkt nicht unter Beweis stellen können oder verloren haben - allein anderen Bildungsbereichen zu überlassen. Der Anspruch berufsbezogener wissenschaftlicher Ausbildung, unter dem die Diplomstudiengänge angetreten sind, ist zu ergänzen durch ein entsprechendes Weiterbildungsangebot auch für arbeitslose Absolventen. Das versucht der Autor in den drei Kapiteln anzureissen: 1. Entwicklung der Akademikerarbeitslosigkeit 2. Teilnahme von Akademikern an arbeitsmarktpolitischen Massnahmen nach demn AFG 3. Notwendigkeit der Qualifikationserweiterung von arbeitslosen Akademikern durch die Hochschulen Zunächst wird zu zeigen sein, dass es sich bei der Akademikerarbeitslosigkeit weder um ein marginales noch um ein temporäres Problem handelt. (IAB2)