Gleiche Startchancen für alle Jugendlichen?
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Berlin
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Abstract
Die Verfasser skizzieren die Problemfelder von Jugendlichen beim Eintritt ins Berufsleben. Sie verweisen dabei auf den durch die demographische Entwicklung bedingten steigenden Bedarf an Ausbildungs- und Arbeitsplätzen und den zugleich schrumpfenden Ausbildungsstellen- und Arbeitsmarkt, auf den hohen Sokel an Jugendlichen ohne Berufsausbildung, auf den Anstieg jugendlicher Nichterwerbspersonen, die sich weder in irgendeiner Ausbildung befinden, noch erwerbstätig oder arbeitslos gemeldet sind, auf das Anwachsen der Arbeitslosenquote auch gut ausgebildeter Jugendlicher durch das Abrücken der Industrie von der Übernahmegarantie nach der Ausbildung sowie auf die besonderen Probleme benachteiligter Jugendlicher durch die steigenden Anforderungen an Qualifikation und Persönlichkeit. Die Verfasser schlagen Massnahmen zur Förderung von Jugendlichen an der ersten Schwelle, d. h. beim Übergang von der Schule in die Ausbildung, sowie an der zweiten Schwelle, d. h. dem Übergang von der Ausbildung in den Beruf, vor. U. a. nennen sie staatliche Interventionen zur Behebung des Mangels an betrieblichen Ausbildungsplätzen, Differenzierungen im Berufskonzept durch Modularisierung, Einarbeitungszuschüsse für betriebsnahe Qualifizierung, leichterer Zugang zu AB- und Umweltmassnahmen, offensivere Förderung von Existenzgründungen, Lohnkostenzuschüsse und ein Rotationsmodell, bei dem während der Qualifizierung von älteren Beschäftigten jüngere Arbeitslose einspringen. (BIBB2)