Berufsbildungspolitik : Geschichte - Organisation - Neuordnung
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114958
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Leske und Budrich
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Opladen
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Abstract
Die Arbeit basiert auf einem von der Stiftung Volkswagenwerk geförderten Projekt "Zur Struktur und Funktion 'privater Regierungen' in der Bundesrepublik Deutschland am Beispiel ausgewählter Politikbereiche". Sie steht im Zusammenhang mit der (Neo)Korporatismusforschung und "will zur Klärung der Frage beitragen, unter welchen Gegebenheiten Interessenverbände, und insbesondere Verbände von Unternehmen im Bereich Berufsbildungspolitik, zu 'privaten Regierungen' werden können, die gegenüber ihren Mitgliedern quasi-öffentliche Autorität ausüben und an der Produktion und Implementation bindender gesellschaftlicher Entscheidungen teilhaben". Zunächst wird auf die Steuerung über Verbände eingegangen; sodann werden Ursachen und Probleme des Engagements von Verbänden in der beruflichen Bildung erörtert. Die Geschichte der Berufsbildungspolitik im Spannungverhältnis zwischen Markt, Staat und Intermediären wird u.a. am Beispiel der Berufsbildungsreform analysiert. Organisation und Funktion des Bundesinstituts für Berufsbildung werden nachgezeichnet; die Praxis der Ordnungsarbeit wird für ausgewählte Wirtschaftsbranchen (Bauwirtschaft, Ernährungsindustrie, Metallindustrie) dargestellt. Möglichkeiten und Grenzen der Mobilisierung von Ausbildungsplätzen durch Unternehmerverbände werden aufgezeigt. Abschliessend wird ein Fazit gezogen unter dem Motto "Steuerungsdefizite neokorporatistischer Arrangements als Quelle ihrer eigenen partiellen Transformation". (IAB2)