Wissensmanagement unter demografischem Druck

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Unternehmen befürchten einen immensen Wissensverlust, wenn die Mitarbeiter geburtenstarker Jahrgänge in Rente gehen. Personalverantwortliche schätzen, dass Arbeitnehmer, die in Rente gehen, mehr als ein Drittel ihres individuellen Wissens für Firmen unwiederbringlich mitnehmen. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "Learntec Monitor Ageing Workforce". Funktionale Lösungen zur Wissensaquise, Wissensstrukturierung und Weitergabe an Wissen sind gefragt. Neben der Wissensbewahrung ist die Lernfähigkeit der Unternehmen die Herausforderung des demografischen Wandels: Wie gelingt es Unternehmen, ihre alternden Belegschaften auf dem neuesten Wissensstand zu halten oder wie bleibt eine alternde Organisation lernfähig? Fazit der Studie: Wer die Lernfähigkeit seiner Organisation steigern will, sollte vor allem bei den älteren Mitarbeitern ansetzen und sie stärker in ihre Weiterbildung integrieren. Unter den digitalen Technologien bieten Social-Software-Lösungen ein besonders großes Potenzial, weil sie informelles Wissen kontinuierlich an die Unternehmen binden und es verfügbar halten - so die Erfahrungen eines Pilotprojektes bei Bosch und Siemens Hausgeräte. (BIBB2)

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