Kein Grund zur Eu(ro)phorie : Anmerkungen zu zentralen berufsbildungspolitischen Kontroversen des "Memorandums der Kommission über die Berufsausbildungspolitik der Gemeinschaft für die 90er Jahre"

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Die Diskussion um die Berufsbildungspolitik in Europa vollzieht sich vor dem Hintergrund sozialstrukturell, ökonomisch und kulturell höchst unterschiedlicher politischer Systeme. Wie aus dem Memorandum der Kommission über "Die Berufsausbildungspolitik der Gemeinschaft für die 90er Jahre" (1991) und erneut auch am "Weissbuch" der Kommission (1993) abzulesen ist, droht der Berufsausbildung Gefahr, nicht nur von seiten der Kommission, sondern auch von der Mehrzahl der Mitgliedstaaten zum Werkzeug einer übergeordneten Wirtschafts- und Sozialpolitik instrumentalisiert zu werden. Der Beitrag kritisiert diese Form der Berufsbildungspolitik und untersucht die Bedeutung des Subsidiaritätsprinzips für die Politik und die Aktivitäten einzelner Mitgliedstaaten und insbesondere der Bundesrepublik Deutschland. Der Beitrag basiert in zentralen Teilen auf einer Veröffentlichung, welche der Autor zusammen mit A. Lipsmeier im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Wissenschaft (BMBW) erstellt hat. (BIBB2)

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