Wissensintensivierung der Wirtschaft : Wie gut ist Deutschland darauf vorbereitet?
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Abstract
Entscheidende Indikatoren für die zukünftige Leistungsfähigkeit sind - neben den Investitionen in Bauten und Ausrüstung - die immateriellen Investitionen in Forschung und Entwicklung (FuE), in Bildung, Ausbildung und Weiterbildung, in Software sowie in die Verbesserung von Management, Information und Organisation. Dabei handelt es sich um Ausgaben, die durch Erweiterung der Wissensbasis zur Vergrösserung des Produktionspotentials beitragen und später zu Erträgen führen. Obwohl sie alle Merkmale von investiven Ausgaben erfüllen, werden sie in der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung nicht als Investition, sondern als staatlicher bzw. privater Verbrauch oder als Zwischennachfrage der Unternehmen verbucht. Dadurch werden die gesamten Investitionen in Zukunftsvorsorge systematisch unterschätzt und falsche Signale für die Fiskalpolitik gesetzt. Zumindest für die hochentwickelten Länder existieren jedoch detaillierte Statistiken über Investitionen in FuE. Auch im Bereich der Bildung und Ausbildung liegen auf gesamtwirtschaftlicher Ebene international vergleichbare Daten vor. Beide Investitionsarten sind Gegenstand des Berichtes, der im Rahmen der Berichterstattung zur technologischen Leistungsfähigkeit Deutschlands für das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie entstanden ist. (BIBB2)