Ausbildungswege in den Arbeitsmarkt - Lohnen sich Mehrfachausbildungen für den beruflichen Aufstieg?

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Abstract

In den letzten Jahrzehnten hat sich der Übergang von der Schule in das Erwerbsleben erschwert. Die Ausbildungswege in den Arbeitsmarkt sind häufig von Abbrüchen und Umwegen gekennzeichnet. Standardisierte Wege in die Ausbildung und den Beruf wichen individualisierten Übergangspfaden, die mehr als eine Ausbildung sowie die Rückkehr ins berufliche Bildungssystem einschließen. Mehrfachausbildung gehört dabei mit steigender Allgemeinbildung zu einer immer häufigeren Lebensorientierung. Der Beitrag geht der Frage nach, ob Mehrfachausbildungen im Vergleich zu standardisierten Übergängen mit einer einzigen Berufsausbildung in den Arbeitsmarkt tatsächlich erfolgreiche Wege zu einem höheren Berufsstatus sind. Der durch Mehrfachausbildung angestrebte Nutzen für die Erwerbsposition wird durch den erreichten Berufsstatus der ausgeübten Tätigkeit widergespiegelt, der mit sozialen, kulturellen und ökonomischen Benefits verbunden ist. Der Wert einer weiteren Ausbildung bezieht sich dabei auf den Gewinn für den beruflichen Status, wobei dieser auch durch die Art der Ausbildung (Lehre oder Studium) mitbestimmt wird. Die Befunde zeigen, dass die erworbene Ausbildungsqualifikation einen maßgeblichen Effekt auf den Berufsstatus hat. Während Mehrfachausbildungen im dualen System keinen Effekt auf einen höheren Status haben, führen verlängerte Ausbildungswege im Hochschulsystem hingegen zu einem deutlich höheren Berufsstatus und sind damit Wege des Aufstiegs, insbesondere für Männer. (BIBB-Doku)

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